
Das Weltnaturerbe Wattenmeer
Teil 1: von der deutsch-dänischen Grenze bis Esbjerg
Zwischen Esbjerg in Dänemark und der Insel Texel in den Niederlanden gilt als bedeutende Drehscheibe im internationalen Vogelzug.
Das dänische Wattenmeer im Frühjahr! Aktuell ist der dänische Teil noch nicht anerkannt als Teil des Weltnaturerbes Wattenmeer, die Beantragung steht jedoch bevor!
Im zeitigen Frühjahr sind Sie an der Westküste Jütlands unterwegs in den Marschen von Tondern und Ribe bis hinauf zur Ho Bucht nahe Esbjerg. Sie besuchen die kleine Insel Manö und die große Sandinsel Röm. Die Vogelwelt strebt gen Norden in arktische Brutgebiete. Stare tanzen in riesigen Schwärmen über den abendlich beleuchteten Schilfflächen in den anliegenden Marschen. Es ist Beobachtungszeit: vom kleinen Strandläufern bis hin zu großen Gänseschwärme, alles ist möglich...
Die Wattenmeerinseln Fanø, Mandø und Rømø liegen dem Festland als Wellenbrecher vor. Das Wasser ist immer in Bewegung – es kommt und geht.
Zwei mal täglich innerhalb von 12 Stunden kommt mit der Flut das Hochwasser, 6 Stunden später ist bei Ebbe der niedrigste Wasserstand erreicht. Diesen Rhythmus nutzt die Vogelwelt zur Nahrungssuche auf dem trocken gefallenen Meeresboden. Sie sind in den Marschen hinter hohen Deichen unterwegs, beobachten an Wasserspeichern und großen Schilfflächen, gehen an sandiger Küste entlang und beobachten am Flutsaum des Wattenmeeres.
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